Diagnose

Diagnose


Obwohl die meisten Menschen den kompetenten Umgang mit der Schrift relativ mühelos erlernen, ist er doch eine hochkomplexe Fertigkeit. Entsprechend vielfältig können die Ursachen dafür sein, dass ein Kind dabei versagt. Es kommt für eine wirksame Hilfe deshalb darauf an, die lese- und schreibbezogenen Stärken und Schwächen herauszufinden. Eine solche Förderdiagnostik ist aufwändig und kompliziert. Eltern, die bei ihrem Kind eine Lese-Rechtschreibproblematik vermuten, sollten sich deshalb an Fachleute wenden, die mit dieser Diagnostik Erfahrung haben. In unserer Einrichtung folgt die Diagnostik der Probleme eines Kindes mit dem Lesen und dem Schreiben den Vorgaben des "Multiaxialen Klassifikationsschemas" (Remschmidt, Schmidt, Poustka: Multiaxiales Klassifikationsschema für psychische Störungen des Kindes- und Jugendalters nach ICD 10 der WHO, Göttingen/Bern 2001). In diesem Klassifikationsschema sind die verschiedenen wissenschaftlich anerkannten diagnostischen Begriffe definiert und für den deutschen Sprachraum aufeinander abgestimmt worden. Diese Differenzialdiagnostik wird durch eine eingehende Förderdiagnostik ergänzt, in der die auditiven, phonologischen, visuellen, motorischen und koordinativen Stärken und Schwächen eines Kindes untersucht werden. (für Fachleute das psychometrische Testinstrumentarium) Folgende Bereiche werden zur Diagnostik einer Lese-Rechtschreibstörung/Legasthenie in unserer Einrichtung immer untersucht, wobei grundsätzlich nur Einzeluntersuchungen nach Voranmeldung durchgeführt werden:
(Anmeldung zur Untersuchung)